Tuesday, December 7, 2010



Mit Life Coaching blockierte
Energien wieder freisetzen

Life Coach Heinz Fritz

Kennen Sie das auch? Sie durchleben eine schwierige Phase und verlieren an Selbstvertrauen und Schaffenskraft. Es gibt Probleme auf der Arbeit und gleich darauf auch in der Beziehung. Und wenn man älter wird, kommt dann noch die Midlife-Crisis und raubt einem wichtige Lebensenergie.

Die Facetten der Herausforderungen, die das Leben mit sich bringen kann, sind so vielfältig wie das Leben selbst. Und man fragt sich natürlich, was man selber daran tun kann.

Unterstützung in allen Lebenslagen bieten seit einigen Jahren Coaches an, also Trainer. Ein Coach ist - aufgrund seiner Lebenserfahrung und entsprechender Ausbildung - jemand, an den man sich bei persönlichen und beruflich schwierigen Lebenslagen wenden kann. Manche Coaches sind Business Coaches, andere konzentrieren sich als Personal Coach mehr auf die Person selbst.

Heinz Fritz, seit vielen Jahren als Coach, Mediator und Unternehmensberater tätig, bietet seine Unterstützung in beiden Bereichen an. Beim Life Coaching konzentriert er sich vor allem darauf, das eigentliche Lebensziel einer Person herauszufinden und zu reaktivieren. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass dies einen wichtigen – wenn nicht den wichtigsten - Beitrag zur Verbesserung oder Wiederherstellung von Lebensenergie und Lebensqualität bewirkt.

Life Coaching ist so vielfältig wie das Leben selbst

Wie erlange ich mehr Selbstvertrauen? Was kann ich effektiv gegen Mobbing tun? Wie finde ich einen Beruf oder Job, der mir liegt? Wie kann ich meine Beziehung in eine verständnisvolle Partnerschaft wandeln? Wie kann ich Hemmungen im Umgang mit anderen Menschen am einfachsten abbauen?

Diese und viele andere Zielsetzungen können beim Life Coaching erreicht werden.
Der Life Coach setzt sich im Gespräch mit seinem Gegenüber auseinander und hilft dabei, den Knoten zu lösen und die einfachste und vor allem machbare Lösung zu finden.

Übrigens erreichen Sie Heinz Fritz über www.ihr-life-coach.de oder rufen Sie doch einfach an: 0211-7337231.

Friday, December 3, 2010

Elefant Coach - Die Wandlung

Thursday, October 14, 2010

Friday, October 1, 2010

Tuesday, August 31, 2010

Morgengedanken / Morning Thoughts

Morgengedanken auf dem Weg ins Büro

Ein Landei bin ich, jawoll.
So wohne ich nicht auf dem Land, aber auch nicht in der Stadt.
Zu beiden Seiten beides erreichbar.
Optimal.
Als ich heute Morgen aus meiner Straße raus fuhr,
säumten da wie immer wunderschöne grüne Bäume die Straße.
Mit Bäumen und grün sieht doch alles gleich viel freundlicher aus.
Da biege ich so ab und was erblicke ich?
Wer begegnet mir?
Das schönste Eichhörnchen was man sich nur vorstellen kann.
Einfach wunderhübsch das kleine Kerlchen.
So grazil, flink, wendig und elegant.
Wie ein Sonnenstrahl ins Herz.
Bin begeistert.
Meine gute Laune kennt keine Grenzen und
das Lächeln will seitdem nicht mehr von meinen Lippen weichen.
Auf der Autobahn entschied ich mich dann,
dass ich heute mal wieder durch den Wald fahre.
Mir begegneten immens viele Sonnenblumenfelder.
Muhkuhs und Pulloverschweine. (Kühe und Schafe)
In der Ferne sah ich ein paar Rehe.
Die Sonne war freundlich und schien mit vollster Kraft.
Der Tau auf dem Gras sah wie Eiskristall aus und erinnerte mich an meine Kindheit.
Es war dunstig und sehr friedlich.
Das ist von innen mit Stille erfüllend.

Einen wundervollen Tag allen ;-)

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Morning Thoughts on the way to the office

A country bumpkin I am, yes.
So I do not live in the country, but not in the city. reached on both sides both. Optimal.
As this morning I went out in my street,
lined as beautiful as ever green trees into the street.
With trees and green everything looks like a lot friendlier.
As I turn from that and what I see?
If you met me?
The best squirrel what one can only imagine.
Just the very pretty little guy.
Sun graceful, nimble, agile and elegant.
Like a ray of sunshine to the heart.
I'm thrilled.
My good humor knows no boundaries, and since then the smile will never leave my lips.
On the highway, I decided that today I once again go through the forest.
I met a lot of huge sunflowers.
Cows and sheep.
In the distance I saw a few deer.
The sun was friendly and appeared with the fullest force.
The dew on the grass looked like ice crystal and reminded me of my childhood.
It was misty and very peaceful.
This is fulfilling from the inside with silence.

A wonderful day to all ;-)

Thursday, August 26, 2010

Jeden Tag....

Der Baum stand schon immer dort.
So lange man denken konnte.
Tag ein Tag aus bis in alle Zeit.
Der Baum stand an einem schönen Platz und er schaute auf eine alte Veranda.
Auf der Veranda stand ein Stuhl. Auch schon immer.
Jeden Tag kam sie und setzte sich für eine Weile auf den Stuhl.
Immer schwieg sie.
Unendliche Ruhe ging von ihr aus.
Ihre Augen glänzten immer.
Im Sommer waren sie katzen- bis meergrün.
Im Winter waren sie rehbraun.
Ihre Seele schaute aus diesen Augen.
Der Baum konnte es sehen.
Jeden Tag wartete der Baum, dass sie kam.
Jeden Tag freute sich der Baum auf ihr Erscheinen.
Heute kam sie, aber sie war noch stiller, noch stummer, noch ruhiger.
Sie schien nicht da zu sein.
Sie setzte sich auf den Stuhl so wie immer.
Ihr Blick schweife in die Ferne.
Die Katze kam.
Die Katze kam sonst nie, denn sie war menschenscheu.
Sie schmeichelte ihr, strich ihr um die übereinander geschlagenen Beine.
Sie reagierte nicht.
Nun turnte die Katze um sie herum, reckte, streckte sich und machte die unglaublichsten Verrenkungen.
Aber sie beachtete sie einfach nicht.
Die Katze schnurrte so laut, dass es der Baum hören konnte.
Hätte sie das Schnurren wahrgenommen, hätte sie bezaubert vor Freude gelacht.
Der Baum mochte ihr Lachen.
Morgen kommt sie wieder.

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Every day...

The tree has always been there.
As long as one could imagine.
Day in and day out until the end of time.
The tree was at a beautiful place and he looked at an old porch.
On the porch stood a chair. Also always.
Every day she came and sat down for a while on the chair.
Again she was silent.
Absolute serenity came from her.
Her eyes were shining always.
In the summer they were cats to sea-green.
In winter they were fawn.
Her soul looked out of those eyes.
The tree could see it.
Every day, waiting for the tree that it came from.
Every day the tree was happy on her show.
Today she came, but she was still silent, still quiet.
She did not seem to be there.
She sat on the chair as usual.
Her eyes digress into the distance.
The cat came.
The cat was otherwise never, because she was afraid of people.
The cat flattered her, stroking her legs to above the other harvested.
She did not respond.
Now the cat did gymnastics around her, stretched, stretched, and made the most incredible contortions.
But she did not notice easily.
The cat purred so loudly that it could hear the tree.
Had she seen the purring, she would have laughed enchanted with joy.
The tree liked her laugh.
Tomorrow she will come back.

Friday, August 13, 2010

Eine Beziehung ...

Eine Beziehung ist eine ständig fortschreitende Arbeit.

A relationship is a contant work in progress.

Wednesday, August 11, 2010

Ein anderes, von Herzen kommendes Geschenk....

Damit Du nicht denkst, dass ich Dir einfach eine simple, schnöde Banane schenke, die ich Dir lieblos überreiche, sage ich noch etwas über diese schöne Banane:

Sie wurde mit Sorgfalt, sehr kritisch, in einem aufwendigen Verfahren ausgesucht. Ihr Anforderungsprofil wurde als sehr hoch eingestuft. Nicht nur, dass sie die richtige Größe und Form haben musste, nein sie musste auch noch die Schönste sein. Das war ein harter Wettkampf, da sie alle anderen Bananen, die wahrscheinlich nicht minder schön waren, ausstechen musste. Ihre Herkunft war auch nicht bedeutungslos. Ihre Farbe ist von so einem unglaublich schönen gelb, dass sie mit der Sonne um die Wette strahlen könnte.

Sie hat ganz besondere Eigenschaften: sie ist nicht nur formschön, sehr wohlschmeckend und absolut vielseitig: man kann einfach in sie rein beißen oder man kann aus ihr einen leckeren Milchshake machen, dekorativ auf ein Brot legen, sie ist tauglich für Obstsalat, als Bananeneis macht sie auch eine gute Figur; die Möglichkeiten sind praktisch unendlich. Wie Du siehst, kannst Du sie absolut kreativ, je nach Geschmack und persönlicher Vorliebe einsetzen, verwenden und verspeisen.

Außerdem ist sie ein Glücklichmacher, das wurde wissenschaftlich erwiesen. Nicht zu vergessen, dass sie auch noch gesund ist: sie ist ein natürlicher Kaliumlieferant. Sie hat natürlich noch viele andere Vorzüge, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt selbstverständlich keinen Nachteil, außer Du leidest an einer Bananenunverträglichkeit. Das wäre sehr schade für Dich, denn dann würde Dir ein geschmacklicher Hochgenuss entgehen.

Lass sie nicht einfach in einer Ecke rum liegen und braun werden, dann ist sie nicht mehr knackig und lecker, sondern schmeckt mehlig überreif. Die einfachsten Dinge sind manchmal die Schönsten, dass fällt Dir vielleicht gar nicht mehr auf, weil Du vielleicht achtlos bist. Ich hätte Dir dies alles nicht gesagt, wenn mir nicht der Gedanke gekommen wäre, dass sie eine ganz besondere Banane ist und Deine wohlwollende Beachtung und Wertschätzung verdient. Du hättest dann wohl eher gedacht: ja, so eine doofe Banane, sei ist ja nur eine simple, blöde, schnöde Banane.

Viel Spaß mit ihr & genieß sie.

Herzlichst, die hoffentlich wohlschmeckende & glücklich machende Banane.

Monday, August 2, 2010

How to Lead a Cat?

During my two years assignment in APAC head quarter of Alcatel-Lucent  in Shanghai, my daughter and my wife found a little wild cat on the street which was almost dying. They took it home and brought it to the animal doctor. After three weeks the cat seemed to be healthy and vivid, so they took it back.

After a while we found out that the cat had a bad habit. She liked to rasp her nails on our couch.  So we bought a small wooden house extra for her, where she could rasp her nails there. But she did not like the wooden house, but the couch.

My wife tried to talk with her as she talked with a dog. Then she tried to put the cat’s nails on the small house. But nothing helped. The cat still loved to rasp her nails on our couch.

One day my wife got a great idea. While the cat was watching, my wife rasped herself the nails on the small wooden house. She did so, as she would enjoy it very much. Then the miracle happened. After some time, the cat started to rasp her nails on the wooden house.


Sunday, July 18, 2010

Die Kaputte Taste "L"

vor einigen Monaten war die Taste "L" in meinem Laptop kaputt. Die ganze Tastatur muss deswegen ausgewechselt werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass ich wahrscheinlich die Taste "L" zu oft benutzt habe, da ich jeden Artikel fast immer mit "Ihr Lieben" anfing und mit "Liebe Grüsse" abschloss.

Am 14 Juli war meine Frau aus Shanghai zurückgekehrt. Wir lebten seit zehn Monaten getrennt, nicht weil wir uns gestritten hätte, sondern weil sie meine Tochter Katharina bis zur Abi an der deutschen Schule in Shanghai begleiten und ich aus beruflichem Grund nach Deutschland zurückkehren musste.

In diesem einen Jahr habe ich etwas Wichtiges gelernt, auch durch diese Gruppe. Neulich habe ich meiner Tochter erzählt: "Seit Mama wieder zu Haus war, fing ich an, auch ihre negative Eigenschaften zu mögen." Meine Tochter lächelte. Ich genieße meine Frau jetzt als eine ganze Person.

Wir sind seit 24 Jahren verheiratet. Gewisse Dinge braucht man ganzes Leben, um zu kapieren.

Zum Beispiel die Liebe.

Saturday, June 19, 2010

HEUTE, GESTERN und MORGEN

HEUTE lebe ich.
GESTERN ist vorbei.
MORGEN kommt noch.

MORGEN kann vieles passieren, das weiß ich heute noch nicht und wusste es auch gestern nicht. Es ist nicht vorhersehbar und daher nicht ins kleinste Detail planbar. Ich freue mich einfach darauf, dass es ein MORGEN gibt.

GESTERN ist Vergangenheit. Das Schlechte lasse ich für Morgen weg, denn daraus habe ich gelernt. Was mir nicht gut tut, muss ich ändern und nicht wiederholen oder gar in diesem Sumpf verharren. Das Gute muss ich wiederholen, denn es ist ja sehr schön. Ich freue mich, das GESTERN abgeschlossen ist.

HEUTE bin ich hier. Klar, denkend, fühlend, ganz deutlich und sehr glücklich.
HEUTE freue ich mich, dass ich HEUTE lebe und fühle und denke und bin.

Ein kleiner Denkanstoss:
Vielleicht sollte man sich nicht selbst immer allzu wichtig nehmen.
Mal über sich lachen können.
Sich nicht mit Problemen derart traumatisieren.
Mal keine Ausreden und Entschuldigungen finden, um sich den Dingen nicht zu stellen.
Nicht alles überbewerten und zu sehr thematisieren.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung.
Das Leben ist schön und sollte keine Qual oder Hölle sein.
Also lebe auch jetzt, hier und heute.
Der Vergangenheit nach zu trauern ist sinnlos.
Auf die Zukunft warten genauso.
Geh aus dem Hamsterrad raus, fühl Dich frei und sei offen für alles Neue.

Was ist, wenn es morgen vorbei ist, dieses kleine Leben, welches doch so kostbar und wertvoll ist und viele damit so verschwenderisch leichtsinnig umgehen?

Alles hat einen Sinn und so danke ich jemanden, der mir diese Einsicht wieder sehr bewusst gemacht hat.

Thursday, June 17, 2010

Versteckte Nachrichten in "Glückliche Arbeitswelt"

Aus purer Langweile habe ich die Worte "Glückliche Arbeitswelt" zerlegt und neu zusammengesetzt. Daraus kommen folgende Wörter: 

Licht - Brücke - Glas - Welt - Ei

Ich habe mir vorgestellt, dass Lichtbrücke Regenbogen sein könnte.

Und Glaswelt könnte eine transparente, offene, verbundenen und glänzende Welt bedeuten. Das Ei symbolisiert den Anfang, die Entstehung, das Leben, die Kreativität, dass alles aus nichts stammt.

Bildlich stelle ich mir vor, ein Ei aus Glas, das auch die Welt repräsentiert und über das Ei ein Regenbogen.

Das wäre die versteckte Nachrichten für mich aus "Glückliche Arbeitswelt".

Ich weiß, ich spinne. :-) 

Leben ist ...

Leben ist Wahl zu treffen und dazu zu stehen, mit allen Konsequenzen.

Liebe ist ...

Liebe ist Schmerzen mit Freude zu ertragen, ohne Jammern und Heulen.

Glück ist ...

Glück ist in das Tun einzutauschen, und alles um mich zu vergessen, den Tee vergessen zu trinken, die Wäsche vergessen aufzuhängen, meine Frau vergessen anzurufen, die Zeit zu vergessen, mich zu vergessen, mit all den Sorgen, Gedanken und Plänen. 

Monday, May 17, 2010

Die Innere Stimme

Für eine Dienstreise nach Stuttgart nahm ich meine Assistentin Helena mit. Auf dem Weg dorthin habe ich mit ihr vereinbart, dass ich auf die Fahrt konzentriere und sie auf die optimale Route. Vor der Autobahneinfahrt sagte sie nichts. Da ich ja die grobe Richtung kannte bog ich in die Autobahn rein.

Schon an der nächsten Ausfahrt sagte sie mit einer schönen Stimme: "Bog bitte von der Autobahn ab." Ich war irritiert, da ich wusste, dass die Richtung korrekt war. Ich ignoriert sie. Danach sagte sie an jeder Ausfahrt: "Bog bitte von der Autobahn ab."

Am Anfang konnte ich sie noch ignorieren, aber nach 20 Male dem selben Ratschlag war ich einfach verzweifelt. Habe ich einen Denkfehler gemacht? Oder war die Adresse falsch? Aber meine innere Stimme sagte, es ist richtig, also blieb ich weiter auf der Autobahn.

Doch kurz vor Stuttgart musste ich anhalten, um mit Helena mal richtig auseinanderzusetzen, denn sie nervte mich schon die ganze Zeit. Dann stellte ich fest, dass Helena auf die Landstraßen fixiert war.

Helena ist mein Navigationsgerät und ich habe sie auf "Autobahn vermeiden" versehentlich eingestellt. Hätte ich auf sie zugehört, hätte ich eine Stunde länger auf der Landstraße gebraucht und meinen Termin verpasst. 

Sunday, May 9, 2010

Beziehungskiller: Erwartungen

Über die Jahre habe ich folgende wertvolle Lektion gelernt:

Die meisten zwischenmenschlichen Beziehungen scheitern durch falschen Erwartungen an anderen.

Wir haben eine Idealvorstellung, wie die Eltern, Chefs, Mitarbeiter, Coaches, Geschäftspartner, Lebenspartner sein sollen und wenn die Realität von unserer Vorstellung abweicht, sind wir enttäuscht, sauer, verärgert, missgelaunt, verletzt, verstimmt und fürchterlich verzweifelt.

Mein Gegenmittel: erwarte erst Mal gar nichts. Begegne einen Menschen als ob ich zu einem Frühstücksbüffel begebe. Da gibt es sicher tausend Dinge, die ich nicht mag, aber ich muss diese Dinge gar nicht nehmen, sondern wähle was mir schmeckt. Übersetzt in Klartext: Ich frage mich

1) Was ist seine Stärke?

2) Was kann ich vom ihm lernen?

3) Wie kann er mir nützlich sein?

Achte einfach nicht auf die andere Seite dieser Person. Da nur die Dinge in unserer Beziehungen verstärkt werden, wo ich meine Aufmerksamkeit schenke, und die Dinge verschwächt, die ich ignoriere, funktioniert in der Regel alles sehr gut. Aber es gibt selten auch Situationen, wo ich zu obigen Fragen nichts Sinnvolles finden konnte. Von diesen Leuten versuche ich zu distanzieren. Wie gesagt selten.


Sunday, May 2, 2010

Zeit ist Leben. Zeit ist nicht Geld.

mit der Zeit haben meine Frau und ich etwas Geld gespart und wir haben gelernt, dass es sinnvoll wäre, das Geld zu investieren. Damals war einfach in, Aktien zu kaufen und egal was man kaufte, stieg tendenziell der Depot, schnell als man glaubte. Dadurch neigte man mehr Risiko in Kauf zu nehmen, bis irgendwann mal der Börsen-Crash kam.

Heute würde ich immer noch sagen, dass man langfristig mit Aktion bessere Renditen erzielen können, als mit anderen Anlagenformen. Doch muss man viel Zeit investieren, um das Geschäft mit Aktien zu verstehen. Man muss Nerven haben und viel Geduld. Persönlich neigen wir doch Aktien ab. Warum?

Weil die Zeit, womit ich nicht mit Aktien beschäftigen muss, benutze ich aus meiner Sicht viel sinnvoller. Ich lebe mehr, lerne mehr Sachen, die mir Spaß machen, kreiere Dinge, die anderen nutzen könnten. Das ist für mich mehr wert als dafür zu sorgen und zuzusehen, wie das Geld wächst.

Denn Leben ist einfach, wie man die Zeit verbringt und mit Inhalt füllt. 

Thursday, April 29, 2010

Probleme sind wichtig

Ein kleiner Junge sieht wie sich ein Schmetterling mühsam aus seinem Kokon befreien möchte. Er hat Mitleid mit ihm und öffnet deshalb den Kokon vorsichtig mit seinem Taschenmesser, so dass der Schmetterling leicht heraus klettern kann.

Der Schmetterling macht ein paar Flügelschläge und fällt dann tot zu Boden.

Ganz traurig geht der Junge zu seinem Vater und erzählt ihm von dem Vorfall.

Dieser sagt: "Der Schmetterling braucht den Kampf mit dem Kokon, um für das Leben stark zu sein."
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So lästig und unangenehm Hindernisse und Probleme auch sein können, so wichtig sind sie doch gleichzeitig.

Durch Probleme machen wir Bekanntschaft mit unseren Fähigkeiten und wachsen an ihnen.

Sunday, April 25, 2010

Positive Absicht Negativer Gefühle (PANG)

sollte es tatsächlich einen Gott geben, muss er ein sehr innovativer Gott sein. Ein der Beweise dafür ist dass wir mit negativen Gefühle ausgestattet sind.

Was sind eigentliche negative Gefühle? Meine ganz persönliche Definition: Negative Gefühle sind die, die der Betroffene nicht wählen würde, wenn er könnte. Angst ist ein gutes Beispiel. Bis jetzt kenne ich noch keinen Mensch, der Angst bewusst erleben würde. Ähnlich sind Wut, Ärger, Ohnmacht, Müdigkeit, Neid. Bei Tauer kenne ich differenzierte Meinungen. Und bei Verliebtheit, insbesondere, wenn man sich in einer Person verliebt, die für einem nichts empfindet, scheitern auch die Geister.

Nun erwarb ich neulich die (Selbst)erkenntnisse, dass negative Gefühle eine besondere wichtige Funktion in unserem körperlichen und geistigem Leben besitzen. Nämlich sie sind Messenger (Nachrichtenbringer) für unsere Denken und Verhalten. Sie besagen, irgendwas in unserem Leben ist nicht so ganz in Ordnung, tue was, ändere was. Nun kann man diesen Messenger natürlich töten (ausschalten) und jedoch nichts für die Situation tun. Als Ergebnis kommt dann ein andere Messenger und bringe einen noch schlimmere Botschaft, solange bis man entweder dagegen was tut oder stirbt.

Mein Rat an mir: reagiere sofort auf negative Gefühle. Ein Beispiel: wenn die Müdigkeit aufkommt, gehe ich sofort etwas trinken, spazieren oder kurz schlafen. Wenn ich jedoch nichts tue, dann wird die Müdigkeit schlimmer, und manchmal bekomme ich Kopfschmerzen. Ein anderes Beispiel: wenn eine Organisationsveränderung bevorsteht, kommt Sorgen ins Spiel, wenn man nichts unternimmt, dann kommt manchmal zu schlaflosen Nächten. Ich habe mich daran gewöhnt, in jeder Situation einen Plan sofort zu entwickeln und danach zu handeln, statt zu grübeln und mich mit anderen negativen Gefühle zu beschäftigen. Ergebnis: negative Gefühle kommen in meisten Fällen erst gar nicht auf, weil sie erkannt haben, bei mir keinen Job ergattern zu können. :-)

Stelle Dir einfach ein Leben ohne negative Gefühle vor. Stelle Dir vor, dass es möglich ist. Was für ein wunderbares Gefühl, was für ein effizientes Handeln, was für ein glückliches Leben. Ich stelle mir Nirwana so ähnlich vor. Nun für alles gibt es einen Preis. Was ist der Preis, um negative Gefühle zu minimieren?

Die Achtsamkeit und die Diszipline.

Achtsamkeit, um jede minimale Veränderung der Gefühlslage zu erkennen.

Diszipline, um auf jeder Veränderung der Gefühlslage mit einer Reaktion zu antworten.

Ist es schwer? Auf jeden Fall. Ist es möglich? Auf jeden Fall. Lohnt es sich? Auf den Fall.

Einen herrlichen Sonntag wünscht

Wenyue

Friday, April 23, 2010

Glück oder Unglück liegt im Auge des Betrachters

Ein alter Zen-Meister, bei dem nur noch ein Mönch lebte, züchtete Pferde. Eines Tages lief sein wertvollster Hengst davon. Die Nachbarn kamen, um ihr Bedauern auszudrücken, doch der Zen-Meister sagte nur: "Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist ?" Am nächsten Tag kam der Hengst, begleitet von einigen Wildpferden zurück, und die Nachbarn kamen wieder, um zu dem Glücksfall zu gratulieren, doch der Zen-Meister sagte nur: "Woher wisst ihr, dass dies ein Glücksfall ist ?" Am nächsten Tag wurde der Mönch beim Versuch, eines der Tiere zuzureiten, abgeworfen und brach sich ein Bein. Wieder kamen die Nachbarn, um ihr Mitleid zu bekunden, doch der Zen-Meister sagte nur: "Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist ?" Kurz darauf kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, doch da der Mönch verletzt war, wurde er nicht als Soldat einberufen. Doch wer weiß schon, ob es ein Glücksfall ist…

Friday, April 16, 2010

Kreativität braucht Zeit, Raum und viel Gelassenheit

Zur Zeit arbeite ich an einem Buchprojekt und ich habe folgende Aussage verinnerlicht: "Kreativität braucht Zeit, Raum und viel Gelassenheit."

Zeit: Wenn ich über ein Thema schreibe, dann brauche ich sehr viel Zeit, um Ideen zu sammeln. Dann schreibe ich alles was durch den Kopf geht auf einem Stück Papier in Form eines Mind-Maps. Es dauert etwas zwei bis drei Tage. Die tollsten Ideen kommen immer später im Prozess, weil ich denke dass mein Gehirn auch in der Nacht arbeitet.

Raum: Dann ist sehr wichtig für mich, dass ich sehr viel geistigen freien Raum habe. Denn wenn ich Angst, Sorgen oder Ärger hätte, würde ich viel damit beschäftigen, als mit meinem eigentlichen Thema. Raum bedeutet für mich auch austauschen können mit Leute, die nicht an einem solchen Thema arbeiten. Denn sie sagen dann manchmal Sachen, wo ich mich wundern muss, wie sind sie auf diesen Ideen gekommen?

Gelassenheit: Es ist keine gute Idee ein sehr festen Termin für Ideen sammeln zu setzen. Unter Zeitdruck kommt wenige Kreatives heraus. Am besten sage ich zu mir, über das Thema möchte ich bis ungefähr Freitag fertig schreiben. Es soll nicht darauf ankommen, ob tatsächlich Donnerstag fertig ist oder erst am Sonntag. Die Ideen kommen wie sie kommen, da hilft wenig Druck.

Habe ich was vergessen?

Wie sind Eure / Ihre kreative Prozesse in Schreiben, Porzellanreparatur, Problemlösung, Ideen für eine neue Gruppe, Kinder beizubringen etwas zu tun oder zu lassen, Große Ziele zu definieren, Geld zu verdienen, Kunden zu gewinnen, Coole Fragen stellen im Coaching, tolle Methode zu finden um schneller Gitarren zu üben, den Mandat zu überzeugen, etwas zu tun oder zu lassen, etc.

Bin neugierig. Hoffe viele kreative Köpfe zu stoßen. 

Tuesday, April 13, 2010

Traum - Lichtschalter

Hatte heute morgen einen Traum.  


Ich verließ einen Raum (Seminarraum im Hotel) mit viel Lichtschalter, und ich versuchte die viele Lichter auszuschalten, vergebens. Ein Licht ging aus, aber ein anderer ging an. Da rief mich jemand: "Der Bus wird jetzt fahren. Lass die Lichter doch einfach an."


TraumdeuterInnen unter der Leser? :-)

Friday, April 9, 2010

Auszeit



Über Auszeit könnte man Bücher lang philosophieren. Ich wollte das nur einmal erwähnen und einen, für mich persönlich, der schönsten Orte zeigen, den ich jemals sah: Cala Benirràs, Ibizza im April 2008

Eine Auszeit braucht man hin und wieder um Energie zu tanken. Ein Auto fährt ja auch nicht ohne funktionierenden Motor.

2008 habe ich mir eine Auszeit von einer Woche genommen. Einfach raus, weg von allem, ohne Handy, ohne Uhr.

Ich habe 3 Stunden dort im Sand gesessen, kein Wort gesagt, war stumm und ergriffen von so viel Schönheit und wünschte mir, dass ich immer allein wie Robinson Crusoe an diesem Ort bleiben könnte.

Es ist unglaublich wie schnell man in der richtigen Umgebung und einer entspannten Einstellung „runter“ fahren kann. Einfach mal gegen die Gewohnheiten leben: nichts ist eilig, nichts ist wichtig. Der Gedanke: ich habe alle Zeit der Welt und habe noch nicht einmal eine Idee wie spät es jetzt ist, ist unbezahlbar. Einfach nicht zur Verfügung zu stehen. Bei mir waren nach einer Woche die Akkus wieder voll.

Was ich für mich mitgenommen habe:
ich schaue nicht mehr ständig auf die Uhr. Ich bin zu dem Schluss gekommen, wenn ich es eilig habe, verlangsame ich mein Tempo und bin mit dem Ergebnis wesentlich zufriedener als vorher in Hetze und Eile.

Der Kopf war auf einmal frei, aller Druck war weg, mich erfüllte ein unbändige Freude und ein unsagbares Glücksgefühl. Ich war wieder auf gleicher Augenhöhe mit mir, wieder in meiner Mitte angekommen.

Seitdem versuche ich jeden Tag auch Zeit nur mit mir zu verbringen und mich bedächtig, bewußt und ehrlich anzuschauen.

Das Leben ist ein wundervolles Geschenk!

Thursday, April 8, 2010

Kunst des Annehmens

Vor langer Zeit habe ich gelernt, dass ich das Leben, egal was passiert, egal was da ist, einfach annehmen soll.

Nach und nach habe ich heraus gefunden, dass es verschiedenen Stufen des Annehmens gibt.

1) Annehmen eigener guten Seiten
Das ist relativ einfach. Doch manche Leute haben Schwierigkeiten, Komplimente oder Dankbarkeit von anderen anzunehmen. Sie denken manchmal, ich habe es nicht verdient, oder die andere Leute haben einen Eigennutz dafür, warum sollen sie sonst es machen?

2) Annehmen der schlechten Seite von anderen und von sich
Manchmal überbewerten wir einen Charakter und ein Verhalten. Zum Beispiel, ich konnte nicht akzeptieren, wenn jemand in seinem Verhalten keine Flexibilität zeigt.

3) Annehmen, wenn jemand etwas nicht annehmen kann.
Als ich versuchte, anderen in jeder Hinsicht anzunehmen, störte mich total, wenn jemand mich oder jemanden anderen kritisierte. Mein Gedanken, manchmal auch ausgesprochen: "Kannst Du die Dinge nicht einfach mal annehmen?"

4) Annehmen, wenn ich nicht annehmen kann, falls jemand etwas nicht annimmt.
Wenn eine Situation wie in 3) passierte, ärgerte ich mich darüber, dass ich nicht annehmen konnte.

Ganz schon kompliziert. Oder? Aber jetzt lerne ich in jedem Augenblick, mein Gefühl und Gedanken zu beobachten, mit mehr Achtsamkeit. Egal, was gerade da ist: annehmen. 

Wednesday, April 7, 2010

Alles ist im Fluss des Lebens und entwickelt sich...

Um es vorweg zu sagen, ich wollte nie eine Immobilie kaufen, auf gar keinen Fall.
Frei wollte ich sein, nicht fest gebunden an einen Ort und hatte den Plan nach London zu gehen, dafür hatte ich mein bisheriges Leben komplett umgekrempelt. Aber es kam anders als geplant.

Mein Zuhause ist mir sehr wichtig. Bevor ich es bezog, habe ich mit dem da oben und mir abgemacht, dass ich mir genau 1 Objekt anschaue und wenn es so ist, wie ich es vorher beschrieben habe, dann ist es das Richtige. Der Ort, der Grundriss stand fest, ich wollte eine offene Wohnküche und es sollte einen Holzfußboden haben, kleiner Garten, Garage etc... Alles war genau meinen Vorstellungen entsprechend. Ich zog ein und 3 Monate später bekam ich Post, dass mein Eigentümer / Vermieter insolvent ist.

So lebte ich ein Jahr unter einer Zwangsverwaltung. Das war überhaupt nicht schön und ich hoffte auf einen neuen solventen Eigentümer. Ein paar Wochen vor der Zwangsversteigerung klingelten nur noch fremde Menschen an meiner Tür und begehrten Einlass (während meiner Anwesenheit zählte ich 70 Interessenten). Ich habe irgendwann meine Tür gar nicht mehr geöffnet. Die wollten alle keine Kapitalanlage, sondern selbst einziehen.

Da reifte der Gedanke: ich kaufe es einfach. Keinen Pleitegeier mehr als Vermieter und niemand, der mir wegen Eigenbedarfs kündigt. Ich habe das Objekt ersteigert.

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich kaufen werde, dann hätte ich diese Person für verrückt erklärt. Heute sage ich, dass ich nie etwas anderes wollte und alles so ist wie es sein soll. Nur wusste ich das vor einem Jahr noch nicht, es hat sich einfach so entwickelt und die Gedanken, Wünsche und Bedürfnisse haben sich geändert.

Was heute falsch ist, kann morgen richtig sein. An dem Spruch „Sag niemals nie“ ist wirklich etwas Wahres dran. Es kommt meistens anders als man plant. Ich habe das Planen aufgegeben.

Meine Einsicht: alles ist im Fluss des Lebens und entwickelt sich….

Monday, April 5, 2010

Konflikte und ihre Lösungen

1) Was ist Konflikt? Zuerst eine Definition aus Wikipedia, damit wir über das Gleiche reden.

Von einem Konflikt (lat.: confligere = zusammentreffen, kämpfen; PPP: conflictum) spricht man in dem Fall, wenn Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen, gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen oder Staaten miteinander unvereinbar sind. Dabei lässt sich zwischen dem Konflikt selbst, der Konfliktattitüde (z. B. Wut) und dem konkreten Konfliktverhalten (z. B. tätliche Aggression) unterscheiden. Die Konfliktforschung untersucht die Entstehung und den Verlauf von Konflikten und entwickelt Lösungsstrategien, um das Handeln in Konflikten zu verändern bzw. die Auswirkungen eines Konfliktes begrenzen zu können.

2) Strategien der Konfliktlösungen. Auch aus Wikipedia.

Zwang
drückt den Wunsch aus, seine Position gegen den Widerstand anderer durchzusetzen. Es wird eine "Win-Lose"-Strategie verfolgt.

Vermeiden
bedeutet, dass der Konflikt nicht ausgetragen wird und die Situation unverändert erhalten bleibt. In dieser Situation ist es wahrscheinlich, dass beide Seiten verlieren ("Lose-Lose")

Nachgeben
repräsentiert die Position, wo der Konflikt gelöst wird, aber die Position verloren ("Lose-Win"). Es handelt sich um eine häufige Paarung mit Zwangsstrategien.

Zusammenarbeiten
ist die beste Möglichkeit für "Win-Win"-Ergebnisse, weil hier beide Seiten ihre Position voll einbringen und ein Ergebnis erarbeiten können.

3) Ab Wann ist es für mich ein Konflikt?
Wenn ich eine Situation betrachte, die zwar neutral gesehen ein Konflikt nach der Definition 1) darstellt, der aber meinen Zielen nicht auf dem Weg steht und meine Emotionen nicht beeinträchtigt, lasse ich diese Situation einfach stehen oder laufen, da meistens solche Situation von sich aus löst.

4) Wie löse ich Konflikte?
Wenn ich eine Situation als Konflikt betrachte, hat es meistens mit mir zu tun. Entweder a) der Konflikt steht auf dem Weg meiner Ziele oder/und b) meine Emotionen sind so involviert, dass ich einfach innerlich nicht mehr ruhig bleiben kann.

im Fall a): ich frage mich dann, wie kann ich diesen Konflikt lösen, damit alle Beteiligten (nicht die Zuschauer) einen Win-Win-Win-... Situation für sich holen können. Das ist ein sehr kreativer Prozess und dazu brauche ich in der Regel Zeit, Ruhe und einen kühlen Kopf. Darum versuche ich eine heiße Situation "kalt" zu stellen. In 9 von 10 Fällen finde ich auch eine  für alle Beteiligten  zufriedenene Lösung.

im Fall b): Jede Emotion, die gekommen ist, vergeht auch. So beobachte ich dann, wie die Emotionen kommen und wieder vergehen, nehme sie so an, wie sie sind, ohne Wertung und Urteil.

Ich bin sicher nicht der beste Konfliktlöser, aber ich bin sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen.

Fazit: Die äußere Konfliktsituation ist bloß eine Manifestation meiner inneren Unruhe. Ein Konflikt entsteht in mir und wird auch dort gelöst.

Thursday, March 11, 2010

Die Frau, der Mönch und Das Kind

Vor sehr langer Zeit in einem japanischen Dorf bekam eine junge Frau ein uneheliches Kind. Da sie den Vater des Kindes sehr liebte und schützen wollte, erklärte sie, dass das Kind von einem sehr weisen Mönch stammte.

Als sich diese Nachricht verbreitete, waren die Dorfbewohner empört, weil sie den Mönch sehr respektierten und ehrten. So versammelten sich einige Leute, gingen zum Tempel und fragten den Mönch, ob das der Wahrheit entsprach. Der Mönch hörte geduldig zu und zum Schluss offenbarte er: "Ja, so muss es doch gewesen sein."

Als Ergebnis kehrten die Dorfbewohner ihm ihren Rücken zu. Und das Kind musste er dann auch allein aufziehen.

Die Frau bekam starke Schuldgefühle und sehnte sich nach ihrem Kind. 10 Jahre vergingen und sie konnte das Schuldgefühl nicht mehr ertragen und schließlich besuchte sie den Mönch, der mit dem Kind in sehr armen Verhältnissen lebte, weil niemand ihn unterstützte.

Die Frau brach in Tränen aus und sagte dem Mönch dann die ganze Wahrheit. Sie wollte gern das Kind zurück haben. Der Mönch hörte sich voller Gelassenheit alles an und sagte: "Ja, so muss es doch gewesen sein."

Wednesday, February 24, 2010

Bald Eine Virtuelle Welt

Ich glaube, dass mit neuen Technologien jeder Mensch dazu Möglichkeiten geboten wird, Unternehmer oder Geschäftsfrau zu sein. Es ist sehr leicht und günstig ein Internet-Shop zu eröffnen, etwas in E-Bay zu verkaufen, Netzwerk on-line zu verknüpfen.

Ich beobachte eine Tendenz, dass immer mehr Selbständiger gibt, weltweit, die auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert sind und Dienstleistung anbieten. So glaube ich wird das Modell im Arbeitsmarkt der Zukunft dominieren.

Internet macht große hierarchische Organisationen weniger vorteilhaft. Wenn einige kluge Köpfe (sagen wir mal 10 bis 20), weltweit verteilt, zusammentun, und miteinander direkt vernetzen, kann schnell Ideen entwickeln, die mit Giganten konkurieren können.

Die Gesellschaft (weltweit) werden auch mehr und mehr zu einem selbst organisierenden Lebewesen werden. Regierungen werden immer wenige Rolle spielen. 


Einzelne Menschen, die gut vernetzen werden die Richtungen der Weltbewegungen bestimmen.

Am Anfang war keine Regeln, keine Gesetze, keine Länder, keine Konzerne, alles ist selbst organisiert.

Wir werden wieder dorthin kommen aus zwei Gründen:

1) Die Technologien machen es möglich.

2) Menschliches Bewusstsein wird wieder langsam dafür reif und bereit sein. 

Sunday, February 21, 2010

Happy Birthday

Today is the birthday of my younger daughter and I called her and sang the happy birthday song loudly with a lot of emotion. To my surprise I realised that I am not a too bad singer. I got almost every tone right, almost. :-)

The Process of Healing

This week I got a cold and reflected about the sickness.

My question was, when does the natural healing process start to take place. And I realize that the healing process was always there, before, during and after the sickness. Sometimes our attention was just not there. And when there is lack of attention, there is lack of energy. And the healing process takes longer.

The same is in a human conflict. The healing process is there, always. The question is how much attention do we put to the natural healing process. 

Tuesday, February 16, 2010

Was ist Life Coaching?

Life Coaching ist schnell und direkt. Es ist eine praktische und effektive Methode, Energieblockaden in den verschiedenen Bereichen Ihres Lebens aufzulösen. Sie befreien sich damit von nicht sofort erkennbaren Hindernissen und richten Ihr Leben nur noch nach Ihren eigenen Vorstellungen aus.

Wenn Sie mehr wissen möchten ...... www.ihr-life-coach.de

Mit besten Grüßen
Heinz J. Fritz

Sunday, February 14, 2010

12 Roses


I called my daughter yesterday in China and asked her to buy 12 Roses for my wife for the Valentine’s Day. She accepted my order. However, there is strong snow today and she could not get out. I was little disappointed. But at the second moment I realize that it is not important at all.

What counts is that I thought about it and that I know we are a family in which we support each other and love each other, independently how far we are away from each other geographically.

Happy Valentine’s Day.

Wednesday, February 10, 2010

DER RING

Seit längerer Zeit hatte sie dieses irritierende Gefühl am Ringfinger der rechten Hand. Manchmal schaute sie hin, obwohl ihr klar war: dort gab es nichts zu sehen. Verstohlen berührte sie tastend diese Stelle – nichts.
Ganz deutlich spürte sie den Abdruck eines Ringes, der sich in einer leicht geöffneten Form um diesen Finger schlängelte.
Eines Tages am frühen Morgen sah sie den Ring in einem inneren Bild: es war ein winziger, goldener Drache mit einer kleinen, schimmernden Perle auf dem Kopf. So fein gearbeitet, jede Einzelheit meisterlich ziseliert.
Sie lächelte.

Nachts, während sie schlief und träumte, flog er davon.


keta

Saturday, February 6, 2010

The Man Who Dreamed to Be a Butterfly

An old story: the famos Taoist Zhuangzi felt sad, because he dreamed to be a butterfly. As he woke up, he was unsure, if he was a human being who dreamed to be a butterfly or he was a butterfly who dreamed to be a human being.

Yesterday I went to the movie Avatar in IMAX with 3D, gigantic film. The story is rather stupid, but the animation effect is just unbelievable with its wonderful pictures and fantastic music. What really fascinated me was that Jake used a remote controlled body called Avatar to join the Navi in order to negotiate a deal with them. Navi was a  folk living in the forest on Pandora, where there are valuable resources. The life as an Avatar was so real that Jake finally gave up his human body and joined Navi forever.

During the movie Jake asked the question: am I a Navi who dreamed to be a human being?

Thursday, January 28, 2010

3 Gründe, warum ich niemals Apple kaufe.

In der vergangenen Woche war es mal wieder so weit. Ich entschied mich, den Haararzt zu konsultieren. Diesmal fiel meine Wahl auf eine Friseurkette in Oberhausen. Kurze Schnitte. Schnelle Dialoge. Interessante Themen. Ungewöhnliche Leute. Es dauerte nicht lange, bis es aus meinem Friseur herausbrach: "Ich habe die Schnauze voll von Apple", meinte er aufgebracht. "Weißt, du immer wenn ich mit einem Mädel telefoniere, ist mitten im Gespräch Funkstille." Irgendwann sei ihm klargeworden, dass er mit seiner Wange den Touchscreen berührte und so die Verbindung kappte.

1. Mit seiner Aussage lieferte er mir den ersten Grund, mir den Luxus zu gönnen niemals Apple-Produkte wie eben das iPhone zu verwenden. Außerdem: Solidarität mit den Versehrten. Apple hat es mit dem tastenlosen iPhone geschafft die Barriere für blinde Menschen noch auszubauen und sie weiter an den Rand der Gesellschaft zu drängen. Ich finde das unerhört diskriminierend. Und so etwas wird dann als Errungenschaft für die Menschheit gefeiert. Steve, darüber solltest du mal nachdenken.

2. Bei meiner Apple-Recherche im Internet wurde ich auf folgende Seite aufmerksam:

http://gizmodo.com/343641/1960s-braun-products-hold-the-secrets-to-apples-future

Wie kann das denn bitte sein? Ist Steve Jobs nur ein kleiner Einstein? Der sich das Wissen anderer zu Nutze machte, um dann die Lorbeeren zu ernten? Jubelt Apple Produkte tatsächlich als Innovationen hoch, die es in ähnlichem Design so schon seit über vierzig Jahren gibt? Das wäre dann mein zweiter Grund für eine Apple-Abstinenz. Nur der Gedanke daran einem Abkupferer aufzusitzen, stößt mich ab, Apple zu konsumieren:

http://zeitgeist.yopi.de/apple/261/apple-klaut-design-deeda-pi-original-iphone-kopie

3. Das iPhone ist aber nicht nur das einzige Gerät von Apple, das die Welt nicht braucht. Stichwort iPad.Vorwärts in die Vergangenheit: Eine Zusammenfassung: Kein USB-Anschluss, keine Digi-Cam, keine Flash-Unterstützung. Taugt nicht zum Arbeiten, denn Email-Schreiben ermüdet auf dem Touchscreen. Es sei denn der Nutzer kauft sich Zusatzgeräte. Aber dann tut es doch auch ein Note- oder Netbook. Bei genauerer Betrachtungsweise wirkt das iPad wie ein Sportwagen mit Drosselung. Sieht schön aus fährt aber nur 30 km/h. Man fühlt sich fast wie im Märchen: alle bestaunen und beklatschen des Kaisers neue Kleider. Wie viele Kinder wird es wohl geben, die ehrlich genug sind den Hofstaat Apple zu entzaubern? Und wie viele Lösungen wird Apple wohl noch für Probleme bieten, die wir ohne Apple nicht hätten?

Marian Prill, Deutsche Handarbeit

Sunday, January 24, 2010

Aroma Body Massage

Last week I was in Singapore for a short business trip. After the work I feel to want to go for oil body massage and asked the health centre of the hotel about the price. The answer: for one and half hour aroma body massage it costs about 100 €. Oh my God, with this price I can easily go for 7 times for body massage in Shanghai in one of the nice massage salons.

I was struggling with myself if I should really go there. Then I used one of my strongest persuasion techniques to myself. “Listen, Wenyue. Just imaging that this is your last 100€. Most likely you would not use this money at all in your entire life, because you will leave behind more than 100€, when you die. So why don’t you spend it now for a good reason, instead of keeping it in your bank until you die. Yes, you could do 7 times massage for the same money in Shanghai. But you will not go there for next 2 months, so what if you are hit by a car accident during this time?”

Life is now. So I decided to do for the massage and that was the most enjoyable decision that day. Not only the masseur is highly professional with 15 years of experiences in five star hotels, but also she understood how to make your soul pleasant. She said: “your face looked like you are end of thirty.”

I responded: “You are flattering me.”

“No”, she said: “I am serious, because I meet a lot of people during my work. And honestly, you have a very young body. I would say your body looks like a man of age 28.”

“Thanks. I swim twice a week. That might help.” Deeply in my mind I even believed what she said. That is worth 100€ :-).

Tuesday, January 19, 2010

Take The Life As It Presents To You

On the airplane from Frankfurt to Singapore I was sitting right to a woman whose smell I could not stand. So I talk to myself, if you can not change the situation, enjoy it. I start to smile and begin to enjoy the smell. It was not too bad. Yes, it was not I wished, but it is a very specific smell. So take it as it is.

In this moment the guy sitting in front of me asked if I would like to change the seat with him, since he wanted to sit next to his friend who is on the left seat of mine. And I pleasantly accepted the offer and was released from all the feeling with the smell.

I changed the seat and was sitting next to a young and attractive woman who lived in Australia where other people spend their vacation. She just needs to walk over the street to reach the beach. We had an enjoyable conversation. When I arrived in Singapore I asked her to join us in the news group “Glückliche Arbeitswelt” (happy working world) at XING. She happily accepted. 

Take the life as it presents to you, then you will always be able to enjoy it.

Saturday, January 16, 2010

Flirttipps für Manager.

Stellen Sie sich vor, Sie wären beliebt. Ein Star. Alle Leute in Ihrer Stadt oder gar in der gesamten Republik kennen Sie. Mehr noch: die Leute, lieben Sie und Ihr Unternehmen. Alle winken Ihnen zu. In den populärsten Restaurants bietet Ihnen der Oberkellner immer den besten Platz an. Selbst wenn dieser gerade noch besetzt ist. Man spricht, hört, schreibt und liest über Sie und Ihr Unternehmen. Bitte Hand hoch – wem gefällt diese Vorstellung nicht? Und nun die Hand aufs Herz, welcher Marketing-Manager, Werbeagenturchef oder Kleinunternehmer hat sich bislang genau diese Zielsetzung gestellt: Menschen zu begeistern und zu faszinieren? Nicht nur durch die angebotenen Produkte und Dienstleistungen aus dem Portfolio. Sondern durch echtes Interesse und den Bedürfnissen der Menschen. Menschen möchten in erster Linie ernst genommen werden. Und sie lassen sich gern unterhalten. Es ist fast wie in der Liebe. In der idealen Beziehung hört ein Partner dem anderen zu, erkennt dessen Bedürfnis und handelt angemessen.

Allerdings geben immer mehr Unternehmer den Dialog auf. Sie hören nicht zu, weil sie keine Zeit haben. Zeit ist Geld. Die Konkurrenz schläft nicht. Und der hohe Marktdruck lässt nicht viel Raum für Bedürfnisanalysen. Richtig? Richtig. Richtig falsch. Wer seinem Partner zuhört, findet heraus, was dieser will. Wenn der Partner bekommt, was er braucht, ist er glücklich. Wenn er glücklich ist, denkt er weniger an andere (mögliche) Partner. Bleibt er Ihrem Unternehmen treu und schwärmt bei anderen von Ihnen, wollen auch andere zu Ihnen. In diesem Moment werden aus Kunden Partner. Und aus Partnern Fans. Das Gute an Fans ist, dass sie ungefragt Empfehlungen geben. Und ihre Überzeugung mit anderen Menschen teilen.

Daraus ist in den letzten Jahren eine eigene Disziplin entstanden: Empfehlungsmarketing. Wie das Leben so spielt, hatte ich vor kurzem das Glück eine Expertin auf diesem Gebiet kennenzulernen. Gemeinsam mit Unternehmen sucht Frau Ekaterina Arlt nach deren Fans, um Empfehlungen planbar zu machen. Dabei steht immer im Fokus, dass es Menschen honorieren, wenn ein Partner sich um den jeweilig Anderen bemüht und auch Leistungen erbringt, ohne sofort nach Gegenleistungen zu verlangen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Unternehmen als erfolgreich aus der Krise hervorgehen werden, die ihr Angebot auf den Menschen im Jahr 2010 ausrichten statt vermeintliche Innovationen unter hohem Werbedruck in die Konsumentengedächtnisse hineinzumassieren.

Marian Prill, Deutsche Handarbeit

P.S. Lieber Dr. Wenyue Ding, vielen Dank für Ihre Einladung in dieses Forum.

Friday, January 15, 2010

The Extra Effort

I started Salsa course few weeks ago and I am very proud that my partner and I could dance now better than other students in the class. What is the reason? Both my partner and I are ambitions to dance as well as possible, so we decided to go to a Salsa party last Saturday. And we practice all the figures we learnt during the course for three hours. And no other couples went there from the class. So lesson learnt here: success is coming from the extra effort you put in a subject which you differentiate yourself from the average people.

Tuesday, January 5, 2010

Three Success Models of Entrepreneurs

The news group “Glückliche Arbeitswelt” (WWW: Wonderful Working World) has now more than 1000 members. I realize there is a large number of self-employed. From the observation of these people I conclude that the most successful self-employed people follow three success models in common:

1)      Positioning model: they know exactly what they are doing and will do in the future. I can easily associate them with a very specific market segment or service offers.

2)      Reference models: they work with their peers together to reference each other, passing each other contacts to clients and say nice words about each other.

3)      Growth model: they have a system that the orders should not be limited to their own resources and capabilities. They build strong networks to handle large orders smartly. And have time to manage growing orders with external resources.